Phelan Kell

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Phelan Kell
PHELANKELL.jpg
Reich: Clan Wolf-in-Exile
Rang:
Geburtsdatum: 3031
Todestag:

Phelan Kell ist ein lebender Beleg für das Sprichwort “Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm”: Genauso, wie sein Vater zum Verräter an seinem traditionellen Treueschwur wurde, beging Phelan Verrat an der Inner Sphere, nachdem er im Jahr 3050 während der Clan Wolf Offensive in der Free Rasalhague Republic gefangen genommen worden war. Es existieren Beweise, die darauf hindeuten, daß es Phelans Beratertätigkeit für Ulric Kerensky, Khan des Clan Wolfs und späteren ilKhan der gesamten Invasion, war, die diesem die Vereinnahmung der Free Rasalhague Republic ermöglichte.

Während seines Jahrzehnts unter Wölfen stieg Phelan vom Bondsmen zum Krieger im Besitz eines Bloodnames und weiter bis ganz nach oben zum saKhan auf, dem stellvertretenden Befehlshaber des gesamten Clan Wolf. Nach dem Refusal War, der das Leben von Wolf-Khan Natasha Kerensky und ilKhan Ulric Kerensky forderte, wurde er selbst zum Khan. Phelan führte die sogenannte Warden Fraktion des Clan Wolf fort von den Schlachtfeldern des Refusal War in die sichere Zuflucht von Arc-Royal, das schon bald zum Mittelpunkt des Arc Royal Defense Cordon werden sollte. Auf der ersten Whitting Conference gehörte er zu den Militärexperten, nachdem er vom damaligen Prince Victor Davion eingeladen worden war, um den Anwesenden den zweifelhaften Gefallen zu tun, seine Einsichten in das Denken und die Taktik der Clans preiszugeben. Um der Wahrheit die Ehre zu geben – seine Wölfe kämpften auf bewundernswerte Weise an der Seite der SLDF; hält man sich jedoch Phelans persönliche Geschichte des Verrats vor Augen, so muß man sich fragen, welcher wahre Grund hinter dieser Aufführung steckte.

Phelan Kell, der schon immer ein begnadeter MechWarrior war, scheint während seiner Zeit beim Clan Wolf einiges an politischem Können hinzugewonnen zu haben. Seine weiteren Pläne für den Clan Wolf-in-Exile stehen ungücklicherweise weiterhin in Frage. Er und sein Clan scheinen vollauf damit beschäftigt zu sein, sich im ARDC eine neue Heimat zu schaffen, wobei sie sich nur selten nach draußen auf eine Militärexpedition begeben; die letzte richtete sich dabei gegen Clan Ghost Bear, anstatt gegen ein Inner Sphere Ziel. Eine solch große und gut ausgerüstete Streitmacht, wie der Clan Wolf-in-Exile darstellt, kann jedoch nichts Gutes für die Lyran Alliance bedeuten, besonders jetzt, nachdem Khan Phelan Kell seine jugendliche Antipathie gegen seinen Cousin Victor Ian Steiner-Davion überwunden zu haben scheint und zu einem Partisanen in Victor Ian Steiner-Davions Diensten geworden ist.

Als Galaxy Commander Conal Ward Garth Radick als Kommandeur der Beta Galaxy (The Artic Wolves), bisher Kommandeur der Delta Galaxy vorschlug, schob er Garth Radick und seine Crusader Ansichten ins Rampenlicht. Galaxy Commander Conal Ward erntete eine große Anzahl an positiver Aufmerksamkeit mit dieser Geste, denn viele sahen darin eine ehrenvolle Geste. Mit dem charismatischen Crusader in der Kommandoposition, ließen sich gleichdenkende Krieger Stück für Stück in die Beta Galaxy (The Artic Wolves) versetzen, aus den anderen Galaxien. Die Moral innerhalb der Beta Galaxy (The Artic Wolves) war unter Garth Radick immer hoch, nicht nur weil er Loyalität wecken konnte, sondern die Krieger kämpften für jemanden, der die gleichen Ansichten hat, wie sie: das die Inner Sphere bereit ist, für eine gute Dosis Erleuchtung. [ 1642-83 ]

Dieser Zustrom an Kriegern hatte einen zweiten Effekt. Sie verjüngte die Galaxy, die begann zu stagnieren, denn sie wurde schon als Alpha’s Shadow bezeichnet. Unter Galaxy Commander Garth Radicks Führung, erreichte die Beta Galaxy (The Artic Wolves) die gleiche Qualität wie die Alpha Galaxy (The Dire Wolves) und zeigte keine Anzeichen, zu ihre glanzlosen Zeiten zurück zu kehren. Es ist nun an Khan Phelan Ward, der einzige Inner Sphere, der jemals einen Bloodname errang, die hohe Leistung auf dem Niveau zu halten, wo er nun Kommandeur der Galaxy ist. Khan Phelan Ward wird in der Lage sein, den Ersatz der gefallenen Krieger auf Tukayyid zu bestimmen, aber ein starker Kern an Kriegern wird weiter auf den jungen Kommandeur hinabschauen, bis er seinen Wert bewiesen hat. [ 1642-83 ]

The Rock

Eines der ersten wichtigen Ziele des Clan Wolf war The Rock, eine Anhäufung von Asteroiden, die als Versteck der Ryans Rebels dienten. Ryans Rebels, eine Pirateneinheit mit halbwegs vernünftigen Fähigkeiten von den Greater Valkyrate, und hatten einen Ruf stark genug zu sein, sich in der Periphery zu nehmen, was sie haben wollten. Eine Schwäche im Netzwerk der Geheimdienste, ließ die Clans glauben, dass sie aus einem gemischten Regiment bestehen. Khan Ulric Kerensky gab bekannt, dass er auf das Bieten verzichten wird, den Planeten zu erobern. Stattdessen wird die Trinary Clan Command (The Golden Keshik) die Invasion durchführen und Khan Garth Radick und er werden die Operation überwachen. [ 1642-28 ]

Als die Dire Wolf in das The Rock System eintrat, fingen sie einen Funkspruch ab, der darauf hindeutete, dass sich nur das Erste Battalion, unter dem Kommando von Kenny Redjack Ryan im System, auf dem Asteroiden Sisyphus Lament, befinden. Ulric Kerensky entschied, mit der Operation, wie geplant, fortzufahren, auch wenn er enttäuscht war, dass der Gegner nun in deutlich geringerer Stärke als gehofft im System im sich befindet. [ 1642-28 ]

Der Abwurf auf den Asteroiden wurde in typischer Clan Wolf Effizienz durchgeführt. Die Hauptteile des Trinary Clan Command (The Golden Keshik) landeten nordlich und östlich von dem Krater mit dem Kuppeldach, der die Basis der Ryans Rebels war. Obwohl die Ryans Rebels sie entdeckten, waren sie bestürzt über die überlegenden Fähigkeiten und Technologie der Clan Krieger. Die Abwürfe erfolgten dichter und schneller, als es jede Inner Sphere Einheit vermag. Clan Wolfs OmniMechs zerstörten, oder schalten, die Reihen der Verteidiger schnell und leicht aus. [ 1642-28 ]

Zwei Lanzen der Ryans Rebels, die auf Manöver draußen waren, versuchten die nördlich gelandeten Einheiten abzufangen, da sie die für den stärkeren Teil der Streitmacht hielten. Tatsächlich bestand der nördliche Teil nur aus zwei Elemental Points und einem einzelnen OmniMech als Unterstützung. Der Fehler von Ryans Rebels gab dem Hauptteil der OmniMechs des Trinary Clan Command (The Golden Keshik) freien Zugang zur Basis und zeigte ihnen die fürchterliche Stärke der Infantry der Clans. [ 1642-28 ]

Kenny Redjack Ryan spürte, dass das kein üblicher Überfall von Inner Sphere Einheiten ist und entschied, seine Verluste zu minimieren. Er und seine Command Lanze verließen die Basis und flohen in süd-westlicher Richtung. Das Trinary Clan Command (The Golden Keshik) holte sie schnell ein. So stellten sich Kenny Redjack Ryan und seine Kameraden in einem Hinterhalt in einem Pass zwischen zwei Kratern den Clans. Ihre Anstrengungen erreichten wenig mehr, als die Panzerung der OmniMechs zu verschmutzen, die einen der Ryans Rebels zerstörten und einen schwer beschädigten. Kenny Redjack Ryan, der nicht glauben konnte, was ihm seine Sensoren zeigten, floh vor lauter schrecken. [ 1642-28 ]

In seiner Panic, rannten Kenny Redjack Ryan und seine zwei verbliebenden Kameraden, direkt in das 3rd Battalion des 1st Regiment der Kell Hounds, einer der besten Söldner Einheiten der Inner Sphere. Die Kell Hounds wurden von den Free Rasalhague Republic entsendet, um die Ryans Rebels zu eliminieren und damit ihre Schreckensherrschaft zu beenden. Sie waren auf der gegenüberliegenden Seite des Asteroiden gelandet und so waren die Söldner sich nicht über die dritte Partei auf Sisyohus Lament, bis sie sahen, dass Ryans Rebels vor merkwürdigen Mechs flohen. [ 1642-28 ]

Die Ankunft der Kell Hounds brachte die Krieger des Trinary Clan Command (The Golden Keshik) für kurze Zeit aus der Fassung. Nicht nur, dass die BattleMechs der Kell Hounds offensichtlich in einem besseren Zustand sind, als die der Ryans Rebels, sondern dass es auch Modelle waren, die die Clans noch nie gesehen haben, wie zum Beispiel den Wolfhound oder den Hatchetman. Der neuen Entwicklung wurde auf typische Clan Art begegnet und gelöst: durch Gewalt. [ 1642-28 ]

Die Khans gaben den Befahl, dass Feuer auf die neue, und unerwartete Gegenwehr zu eröffnen. Der erste Schlagabtausch bewies, was Khan Ulric Kerensky erwartet hatte. Die Krieger der Kell Hounds waren einfach die besten, die sich die Clans stellen mussten und sie waren auch besser, als alles, was für Möglich gehalten wurde. Die [DropShip]]s der Trinary Clan Command (The Golden Keshik) berichteten von zwei Kompanien an unidentifizierten BattleMechs, die sich schnell aus süd-westlicher Richtung näherten. Die Khans, entweder bar jeglicher Vorsicht oder einfach nur Neugierig, zogen sich ein paar Klicks zurück von ihrem ersten Kontakt mit den Kell Hounds und erlaubten ihrem Elemental Star sich wieder mit der Haupteinheit zu verbinden. [ 1642-28 ]

Der Rest des 3rd Battalion der Kell Hounds begaben sich in einen Staubkrater in Standard V-Formation, verteilten sich und suchten Deckung, als sie sich annäherten, wobei sie sich nicht darüber im klaren waren, dass jede Bewegung von ihnen sehr genau beobachtet und von den Khans Clan Wolfs aufgezeichnet wurde. Sie erhielten ihren ersten Hinweis, dass es nicht so lief, wie erwartet, als die Herausforderung über das Kommunikationssystem kam, sich zu identifizieren und ihre Stärke zu nennen, dass sie sich in einem Trial of Possession stellen konnten. [ 1642-28 ]

Fest daran glaubend, dass es sich um eine Hinhaltetaktik der Ryans Rebels handelt, erwiederte Major Preston, Kommandeur des 3rd Battalion, dass sie nur eine Gruppe Schleim sind und Wahnsinnig geworden sind. Er schlug vor, dass ein Netz an Lasern ihren Qualen ein Ende setzen wird. Die Khans wurden von der Art der Erwiderung so aus der Fassung gebracht (Clan Krieger fluchen selten) und entschieden, das ein zivilisiertes Duell nicht in Frage kommt. Sie ließen einen gemischten Star OmniMechs und Elementals von der Leine, um die Kell Hounds an der nord-östlichen Ecke des Kraters zu treffen. [ 1642-28 ]

Die vordersten Elemente der Kell Hounds sahen die Clans und bewegten sich auf sie zu, um sie abzufangen. Jeder Claner, frei von den Regeln, die Duelle regulieren, wählte ein Ziel und eröffnete das Feuer, sobald die Kell Hounds in Reichweite waren. Die Kell Hounds, die nicht mit so einem genauen Feuer auf die Entfernung gerechnet haben, änderten ihre Taktik und nutzten nun das sehr raue Gelände auf der östlichen Seite des Kraters und befanden sich nun direkt unter den überwachenden Khans und dem Rest des Trinary Clan Command (The Golden Keshik). [ 1642-28 ]

Als die Entfernung geringer wurde, griffen die Elementals in den Kampf ein. Die Ansicht von riesigen Figuren in BattleArmor die auf sie zu sprangen und mit Lasern schossen, schockierte die Kell Hounds. Der Schock wandelte sich in Entsetzen, als die Elementals den ersten Mech der Kell Hounds angriffen und ihn bedeckten, wie ein Insektenschwarm, die einen nackten Mann bissen. Major Preston, der es nicht erklären konnte, was er da sah, befahl den Rückzug und seine Command Lanze bot Feuerschutz. [ 1642-28 ]

Die Khans arbeiten von ihrem Beobachtungsposten direkt über der Schlacht und befahlen den Elementals den Angriff abzubrechen und schickte die OmniMechs von Joshua Ward und Aizona in die Schlacht. Major Preston stoppte den Rückzug und befahl seinen Lanzen auch, die gegnerischen Mechs nicht anzugreifen, stattdessen forderte er, dass sich die Angreifer selbst identifizierten und den Grund, warum sie im The Rock System sind. Obwohl es ein offensichtlicher Versuch war, seinen Truppen Zeit zu kaufen, um sich zurück ziehen zu können, beeindrucke die Khan Ulric Kerensky sein Mut. Der Khan antwortete, dass sie Mitglieder der The Golden Keshik des Clan Wolf sind und die Apostel der Worte der unsterblichen Kerenskys. [ 1642-28 ]

Major Preston selber eröffnete das Feuer auf die sich nährenden OmniMechs. Er erzielte Treffer gegen beide Mechs im ersten Feueraustausch, allerdings zu hohen Kosten zu Ungunsten seines eigenen Mechs. Major Preston setzte den Angriff auf den OmniMech von Aizona fort, als er sich zurück zog. Joshua Ward versuchte Major Preston zu umgehen, wurde aber Matt gesetzt, als der Major seinen Rückzug zwischen Steine und Grate führte. [ 1642-28 ]

Unglücklicherweise waren die hinhalte Taktiken von Major Preston nicht erfolgreich. [ 1642-28 ]

Die Dire Wolf hat die DropShips und JumpShips der Kell Hounds verjagt und der Asteroid bot nur wenig Möglichkeiten, sich zu verstecken. Das komplette 3rd Battalion wurde in nur wenigen Stunden zerstört. [ 1642-29 ]

Der Clan Wolf verteilte Holoaufzeichnungen dieser Kampfhandlungen an die anderen Clans, so dass sie den neuen Kampfstil studieren konnten. Die anderen Clans waren nicht besonders beeindruckt, obwohl die Kell Hounds es schafften, zwei OmniMechs schwer zu beschädigen. Clan Wolf wurde vorgeworfen, mit den Kell Hounds zu spielen, oder einen Einsatz unter dem Niveau der Clans zu zeigen. Es wurde auch das komplette fehlen von Ehre bei den Kell Hounds bemerkt. Die barbarischen Taktiken, mit mehreren auf ein Ziel zu schiessen, machte klar, dass „die Moral der Inner Sphere noch tiefer ist, als erwartet wurde. Dies sind keine Krieger. Es sind nicht mehr als reiche Barbaren.“ [ 1642-29 ]

Die Krieger des Clan Wolf, besonders die des Trinary Clan Command (The Golden Keshik), waren respektvoller gegenüber den Kell Hounds. Erkannten die Fähigkeiten und die Ehre, in der Art wie sie kämpften und konnten nicht verstehen, wie ihre Clan Kameraden das so einfach übersehen konnten. Einige Khans die während vorangegangener Kurultais still waren, fingen nun an Khan Ulric Kerensky Standpunkt zu unterstützen, dass die Angriffsstreitmacht massiv die Stärke der Inner Sphere unterschätzt hat. [ 1642-29 ]

Die wertvollste Konsequenz aus der Schlacht wurde erst einige Monate später klar. Phelan Kell, ein begnadeter MechWarrior der Kell Hounds , der die Vernichtung seines Mechs überlebte und von den Clans als Isorla genommen wurde. Seine Fähigkeiten, sein Mut und eine glückliche Abstammung, haben sein Leben gerettet und ihm die Möglichkeit eröffnet, Ehre als Clan Krieger zu sammeln. Tatsächlich wurde er Khan und einer der am meisten geschätzten Berater von Ulric Kerensky. [ 1642-29 ]

Timeline

13.08.3049 The Rock, Periphery

15.01.3050

12.06.3052

23.05.3064 Halfway, Lyran Alliance

Quellen